Der Guardian

Jahrhundertelf

René Martens fragte für sein Buch Wunder gibt es immer wieder nach der Jahrhundertelf des FC St. Pauli und wie Ring2 und Curi0usities nehme auch ich mal das Stöckchen auf und verkünde “meine” Jahrhundertelf:

Volker Ippig

Andre Trulsen
Dirk Dammann
Dieter Schlindwein
Holger Stanislawski

Carsten Pröpper
Thomas Meggle
Michél Mazingu-Dinzey
Zlatan Bajramovic

Martin Driller
Marcus Marin

Ich mußte mich arg beherrschen nicht aus Spaß noch Karlo Werner (Fußballgott) einzubauen. Der war so beachtlich schlecht, daß der eigentlich in die Jahrhundertelf kommen müßte. *g* mein persönlicher Horrorspieler..
Zudem fühle ich mich dazu gezwungen wegen großer Sympathie Susi (Marco Gruszka) und Leo (Leonardo Caetano Manzi) einen Ehrenplatz (auf der Tribüne! ;)) anzubieten.

Spitzenreiter

Komisch eigentlich, dass ich so wenig zum FC St. Pauli schreibe. Irgendwie ist das doch ein recht wichtiges Thema in meiner Freizeit und derzeit gibt es wahrlich viel Schönes zu berichten. Aber irgendwie fühle ich mich zur Zeit kaum in der Lage dazu, mich wirklich sinnvoll zu äußern. Es hängt so viel in der Schwebe, ich habe irgendwie nicht das Gefühl, als könnte ich den aktuellen Ereignissen gerecht werden. Alles ist zu schön um wahr und von Bestand zu sein. Aber ich kann es ja mal versuchen, wenn ich ‘s versaue haut mich.

Anspielung auf das DFB-Pokal Viertelfinale 05/06

Ich werde zur Zeit häufig mit ernsthaften Erstaunen gefragt, was denn mit meinem Verein abgeht. Das gab es früher schon und früher konnte ich so Dinge sagen wie “Ja nu, wir haben halt nur einen halb so hohen Etat wie andere Mannschaften in der Liga”, oder “Wenn wir 5 Millionen für neue Spieler ausgeben könnten, würden wir auch so spielen”. (An dieser Stelle ein kleiner Einwurf: Ich spreche bei St. Pauli aus Gewohnheit immer von “Wir” und “Uns” und so weiter. Das ist reichlich albern, hat sich aber über die Jahre einfach so etabliert. Immerhin kann ich entgegnen, dass ich seit Jahren nicht nur Dauerkarteninhaber sondern auch passives Vereinsmitglied bin, vielleicht reicht das ja als Rechtfertigung.)  Wie könne es denn sein, daß aus einer Knüppelmannschaft, die höchstens über den Kampf und durch widrige Umstände wie Blizzards (siehe Bild) mal eine etablierte Mannschaft schlagen konnte plötzlich ein (gefühltes) zweites Barcelona wird? Ich weiß es nicht. Ein paar Erklärungsversuche:

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Die schönste Nebensache der Welt.

Zwei freudige Ereignisse aus der Fußballwelt ergaben sich in den letzten Tagen.

Celtic FCDas 381. Old Firm, das älteste Fußball-Derby der Welt zwischen den Glasgower Rivalen Celtics und Rangers, hat am Samstag, den 27.12. höchst erfreulicherweise Celtic für sich entscheiden können. Scott McDonald erzielte das einzige aber sehr sehenswerte Tor in der 58. Minute und somit können die Kelten die Führung in der schottischen Premier League auf 7 Punkte ausbauen. Soll kein schönes Spiel gewesen sein, aber das Ergebnis ist traumhaft.

Des weiteren habe ich zwischen Weihnachten und Sylvester endlich meine DVD “Rausgehen – Warmmachen – Weghauen” bekommen und  finde den Film, nachdem ich ihn jetzt nocheinmal sehen konnte (ich war natürlich bei der Premiere am Millerntor) immernoch herrlich. Er dokumentiert einfach deutlich was die Faszination für viele Menschen an diesem Club ausmacht., gerade weil es eben nicht “nur” um Fußball an sich geht. Ich kann diesen Film nur ausdrücklich empfehlen.

Da fällt mir übrigens ein, daß es noch eine wunderbare, wenn auch nicht mehr ganz aktuelle, Dokumentation über den FC St.Pauli gibt, die man sich auf Youtube ansehen kann. Es handelt sich dabei um einen Beitrag des englischen Senders “Trans World Sports”.

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