MaxNoOfAttributes

Ich hatte ja zuvor schonmal beschrieben, daß wir einige Probleme haben, uns für eine geeignete Methode zur Skalierung unserer Datenbanken zu entscheiden. Es gibt einige Sharding-Lösungen, wie zum Beispiel HiveDB, die auf Applikationsseite implementiert werden müssen und deshalb für uns viel zu teuer sind. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit vertikal zu skalieren, das heißt einfach immer mehr CPUs und Platten nachzustopfen, aber das ist ineffektiv, teuer, unperformant und bietet auch keine zusätzliche Ausfallsicherheit.
Meine derzeit preferierte Lösung ist das MySQL Cluster. Bisher war es ja wohl so, daß die geclusterten Datenbankdaten komplett im Speicher vorgehalten werden mußten, weshalb diese Methode für uns mit den riesigen Datenmengen nicht in Frage kam, dies hat sich mit der aktuellen Version des MySQL Clusters aber erledigt. Das einzige Problem ist, daß die MySQL Cluster Engine keine Fremdschlüssel unterstützt, allerdings läßt sich diese Funktionalität aber auf entsprechende Trigger auslagern. Vielleicht nicht ganz so schnell, aber funktioniert wohl. Leider scheitere ich derzeit kläglich an einem ganz anderen Problem.

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MySQL Proxy

Ich brauche eine Art Proxy zwischen JBoss Applikationserver und MySQL Datenbankservern. Dieser muß transparent sein, weil wir es uns nicht leisten können diese Funktionalitäten in den Applikations-Code zu integrieren, und mehrere Datenbanken auf verschiedenen Servern auf eine Instanz zusammenfassen können. Dabei sollten Connection Pooling, Caching, sicher aber Load Balancing und Failover unterstützt werden.
Eigentlich garnicht tragisch das Ganze, große Teile davon werden bereits von mysql-proxy geliefert, andere Dinge kann sqlrelay. Leider gibt es kein Produkt, weder Open noch Closed Source, auch nicht für alles Geld der Welt, daß das alles zusammen kann. Und diese Tatsache treibt mich gerade in den Wahnsinn, denn damit geht gefühlt ein ganzen Projekt den Bach runter.

Wir haben das Problem, daß die Datenmengen, für die unser Datenbank-Konzept erstellt wurde leider um den Faktor 3 übertroffen wird, wie es derzeit aussieht. Wir sind jetzt etwa einen Monat vor Release und das Problem scheint sich nicht von selbst zu lösen. Basis der Grundkonzepts ist, immer in die Breite zu Wachsen, was bedeutet, daß wir Datenbanken auf mehrere Server verteilen müssen. Die Alternative, mehr Storage, ist unperformant und zudem nicht bezahlbar. Die Tragik ist, daß das von unserer Load Balancing und Failover-Lösung mysql-proxy nicht unterstützt wird. Das Load Balance von mysql-proxy verteilt Per RW-Split Reads auf die Slaves, ohne zu wissen, was da für Datenbanken hinter hängen. Da wir keine uniformen Slaves beibehalten können, sondern (siehe Bild) die Datenbanken unterschiedlich verteilen müssen, sind wir gef***t.

MySQL Concept

MySQL Concept

Leider hilft uns da auch sqlrelay nicht weiter. Theoretisch deckt sqlrelay zwar die Funktionalität ab, leider funktioniert sqlrelay aber nicht als transparente Schicht, sondern muß in die Applikation integriert werden. Nicht zu akzeptieren.

Also was bleibt? Ich suche nach kommerziellen Load Balancern, die das alles abdecken, konnte bisher aber nichts finden. Sinnige Produkte sind in dem Sektor eh SEHR rar gesät. Ansonsten? RDBMS Wechsel? Ich weiß es nicht. Ich bin etwas verzweifelt.

WordPress 3

Puh, das war mal nen Akt. Ich hatte ja ein bißchen Angst vor dem Upgrade auf WordPress 3 und wie sich herausstellte auch ganz zurecht. Nur aus völlig anderen Gründen als ich angenommen hatte.

Versucht habe ich, nachdem ich mir natürlich alle Dateien und ein Datenbank Dump gezogen habe, das Ganze mit dem automatischen Upgrade aus wp-admin hinter mich zu bringen. Das scheiterte leider am PHP Memorylimit. Blöd, dann also manuell.. Also alle WP-Files außer wp-content gelöscht und neue Version reinkopiert. Danach Upgrade-Script aufgerufen, fertig. Dachte ich.

Am nächsten Tag wollte ich ein Post schreiben, konnte diesen aber weder in der Preview sehen, noch als Draft abspeichern. Fiel immer wieder nur zurück auf die Liste der Posts, ohne daß der neue Artikel da drin war.

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Alles Neue bringt der Mai

(Vorweg mal Sorry für den beschissenen Titel.)

So, ich habe jetzt einige Tage damit verbracht, meine Daten auf den Mac zu bringen, die benötigten Tools zu installieren und viel rumkonfiguriert und habe jetzt mal die Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Vorweg kann man sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden bin. Das gesamte System läuft äußerst performant und stabil und die mitgelieferten und zusätzlich kostenlos verfügbaren Tools ergeben einen nahezu vollständigen Funktionsumfang für meine Belange.

Ein paar Haare in der Suppe lassen sich aber immer finden:

Die ach so tolle neue Multitouch Supermaus “Mighty Mouse” is Asche für Grobmotoriker wie mich. Zu filigran und unbequem und diese Multitouch Fläche, die die Tasten ablösen soll, macht was sie will, leider nicht was ICH will. Also gute alte Logitech Kabelmaus angeschlossen und gut is. Schön wäre es nochmal hauszubekommen, wie man die 3 zusätzlichen Tasten nutzen könnte. Den Logitech-Treiber hab ich installiert, der meinte aber er würde keine Logitech-Geräte finden.

Auch mit angeschlossener Logitech Maus ist das Gefühl für den Mauszeiger äußerst befremdlich, was offenbar an der fest eingestellten, nicht änderbaren (!) extremen Mausbeschleunigung unter Mac OS X liegt. Nein, kein Witz.. klingt dämlich, ist aber so. Gelöst wurde das ganze dann mit einem 20$ teuren extra Maustreiber namens USBOverdrive.

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Meine Apple Story (Part 3)

Fortsetzung von Part 2

Man sollte es nicht für möglich halten. Aber ich habe es getan. Ich habe meine gesamte PC-Hardware verkauft und mir einen iMac i7 27″ bestellt.

Apple iMac

Apple iMac

Zwei Dinge sind geschehen, die es mir am Ende doch recht leicht gemacht haben und mich zumindest vorerst glauben machen, daß das alles kein Fehler ist, den ich bald schwer bereuen werde. Zum einen habe ich endlich ein zumindest halbwegs funktionierendes Vmware-Image von MacOSX gefunden und konnte dort diverse Dinge testen, die mir sehr wichtig sind. Dazu gehörten vor allem natürlich das allgemeine Handling von MacOSX und Software, die ich zwingend für mein tägliches Leben brauche: Webbrowser, Filetransfer-Tools, SSH, IM, Twitter, Openoffice, Mediaplayer usw.. Des weiteren habe ich Leute gefunden, die mir glaubhaft versicherten, daß die Sachen, die ich in der virtuellen Maschine nicht testen konnte, also hauptsächlich Virtualisierung, WoW und Teamspeex, einwandfrei und vor allem performant auf aktuellen iMacs laufen würden. Der zweite Punkt war, daß mir die Preise der neusten iMacs ins Auge stachen. Ich für meinen Teil empfinde 2000€ für einen voll ausgestatteten Rechner mit Spitzenausstattung als gerechtfertigt. Wir reden hier immerhin vom besten, was Intel für den Desktopmarkt derzeit liefert (i7), 4GB Hauptspeicher, 2TB Festplatte, Betriebssystem, Funktastatur/Maus, pipapo und das Highlight: 27″ LED-Backlight TFT, der von herausragender Qualität sein soll (sofern er nicht defekt geliefert wird). In Worten: Siebenundzwanzig!

Inzwischen, also während der einem unendlich lang vorkommenden Wartezeit, bis das Dinge endlich gelierfert wurde, beschäftige ich mich damit, mich auf den Umstieg vorzubereiten. Ich meine da nicht wirklich mental, sondern eher, die langwierige Arbeit, sich für all die Kleinigkeiten die am Rechner anfallen die richtigen Tools herauszusuchen. Da kommt einiges zusammen.. so sieht meine vorläufige Liste aus:

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